Über mich

Geboren wurde ich 1973 in Kellinghusen. Dort gefällt es mir so gut, dass ich irgendwann beschlossen habe, einfach hier zu bleiben.
Wie so mancher Jugendlicher bin ich zu den Anfängen meiner sportlichen Laufbahn dem Ball hinterher gelaufen. Zuerst dem Fußball, aber da ich zeitlebens den körperlichen Abmessungen meiner Mitmenschen etwas hinterherhinke und diese darin schon immer eine Möglichkeit sahen, sich mir gegenüber einen Vorteil zu verschaffen, war die auf mich ausgeübte körperliche Härte beim Fußball eine Spur zu hart für mich.
Inspiriert durch den Sport meiner Eltern versuchte ich es mit Tennis. Ebenfalls mit Ball, aber vom gegnerischen Zugriff durch ein Netz getrennt, genoss ich die gediegene Eleganz des Spiels und würzte sie mit einer Prise Ausdauervermögen.
Doch irgendwie entfachte dieser Sport nicht die benötigte Leidenschaft in mir. Hinzu kam, dass die allgegenwärtigen Punktspiele gegen meist übermächtige Gegner mit zittriger Hand geführt wurden und die im Training erworbenen Fähigkeiten nicht angewandt werden konnten.
So ließ ich auch diesen Sport hinter mir und ging lieber mit meinen Kumpels zum Skateboarden.
Noch Schulkind hatte ich entdeckt, dass die von mir ansonsten verhasste Leichtathletik eine Option für mich bot. Beim Hoch- und Weitsprung, Sprint und Kugelstoßen war ich erwartungsgemäß körperlich benachteiligt, aber je länger die zu laufende Strecke, desto konkurrenzfähiger war ich.
“Lang” hieß hier maximal 3.000m, denn das war für die meisten schon “zu lang”. Irgendwann wollte unser Sportlehrer dann bei uns das “Goldene Laufabzeichen” abnehmen. Das hieß eine unvorstellbare Stunde lang zu laufen – Non Stop!
Ich ging trainieren…

Der Rest ist eigentlich Geschichte aber dennoch Stoff genug für meinen 1. Blog Artikel.